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“Ich bin total begeistert”. Volketswilerin wirkt bei deutscher Filmproduktion mit
“Als ich Ende Januar von meinem Amerika Aufenthalt zurückkam, hörte ich im Radio erstmals von diesem Projekt”, erinnert sich Andrea Hürlimann-Heim. Sie
fand die Idee witzig und entschied sich mitzumachen. “Das Konzept zu der Komödie stammt vom deutschen Drehbuchautor Ralf List”, so die Volketswilerin. Er habe sich entschlossen, einen Film ausschließlich mit
Laiendarstellern zu drehen. Daraus entstand “Wer ist eigentlich ... Paul?”. Wer mitmachen will, kann sich im Internet eine ihm zusagende Rolle ersteigern. Es gilt 24 Rollen zu besetzen, wovon 6 Haupt- und 18
Nebenrollen.
Als Andrea Hürlimann-Heim sich dann erstmals auf der Internetseite umsah, wurde gerade die Rolle der weiblichen Hauptdarstellerin “Lara” versteigert.
“Ich entschloss mich mitzubieten”, erzählt sie, “habe mir aber ein Limit von 1000 Franken gesetzt.” Lächelnd fügt sie an, jemand habe dann für 9000 Euro den Zuschlag erhalten. Doch für die junge Frau war klar, dass
sie nun am Ball bleiben wollte, und so bot sie wiederum für die Rolle der Jasmin mit. “Ich fand, dass diese Rolle eigentlich gut zu mir passen würde.” Als Kriterien seien unter anderem schlank, mindestens 1.70 Meter
groß, aufgestellt und ausgeflippt verlangt worden. “Damit konnte ich mich identifizieren”, schmunzelt Andrea.
Zehn Tage lang - solange bleiben die Rollen jeweils ausgeschrieben - beobachtete sie nun das Geschehen rund um Jasmin sehr genau. Und es waren noch
einige andere, welche gerne in die Person von Jasmin geschlüpft wären. Es wurde geboten und überboten. Doch zum Schluss schaffte es die Volketswilerin. “Als ich den Zuschlag erhielt, vermischten sich Skepsis und
Freude miteinander. Ich wusste ja nicht, was mich erwartet”, beschreibt sie ihre Gefühle.
Doch heute ist sich Andrea Hürlimann-Heim sicher, das Richtige getan zu haben. “Das Konzept ist einfach toll. Ich bin total begeistert und mit Leib und
Seele bei der Sache”, sprudelt es aus ihr heraus. Zu den Dreharbeiten müssen die Darsteller jeweils nach Aachen fahren, doch es ist allen diese Reise wert. Die Volketswilerin hatte noch keine Drehtage, doch stand
sie bereits für verschiedene Fernsehstationen Rede und Antwort, was ihr sehr gut gefiel.
Jetzt konzentriert sie sich ganz auf ihre Rolle und ihren Text. “Das ganze Drehbuch kennen auch wir Darsteller nicht.” Sie würden jeweils ihre Texte
von Drehtermin zu Drehtermin erhalten. “So ist es auch für uns sehr spannend.” In 35 Drehtagen soll der Film fertig sein und ab nächstem Frühjahr in die Kinos kommen. Doch auf die Frage: “Wer ist eigentlich ...
Paul?” will oder kann Andrea Hürlimann-Heim keine Antwort geben. Mit einem verschmitzen Lächeln meint sie:”Ja, die Lösung dieser Frage wird der Kinofilm liefern.”
Die Volketswilerin wird übrigens mit vielen “Wer ist eigentlich ... Paul?”- Utensilien am Dorffest anzutreffen sein. Zusammen mit ihrem Bruder
Christian wird sie eines der vielen Beizchen führen und gerne noch weitere Auskünfte geben.
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